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Die Deutsch-Indische Gesellschaft e.V. Aachen: 1989 bis 2017

 

Am 7. September 1989 wurde die Aachener Zweiggesellschaft der Deutsch-Indischen Gesellschaft e.V., die ihrerseits seit Anfang der 50er Jahre in allen großen Städten Deutschlands vertreten ist, gegründet.

Seit vielen Jahren ist die Aachener Gesellschaft selbständig und dank eines abwechslungsreichen und sehr regen Gesellschaftslebens die größte ihrer Art auf Bundesebene. Regelmäßig finden sich die in Aachen und Umgebung lebenden indischen Familien zusammen mit vielen deutschen Freunden, die sich für Indien interessieren, für seine Geschichte und großartige Kultur, aber auch für die 3. Welt-Problematik und vor allem das moderne Indien mit seinen zukunftsträchtigen Technologien. Immer verstand sich die Aachener Gesellschaft als ein Forum des Gedankenaustausches, der Information und der Kontakte von Menschen mit Engagement für den Subkontinent. Bei einer Vielzahl von Veranstaltungen und Aktivitäten im kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und persönlichen Bereich und mit regelmäßigen Mitgliederreisen, inzwischen in alle Welt, versuchen wir, dieses Ziel zu verwirklichen. Einiges haben wir bereits erreicht. Viele Aufgaben und Herausforderungen warten aber noch in der Zukunft auf uns: Die Verjüngung der Mitglieder, die Konsolidierung des Mitgliederstamms, der Versuch der Ausdehnung über die benachbarten Grenzen hinweg in den niederländischen und belgischen Grenzbereich sowie verstärkte Kontakte in den Köln-Düsseldorfer Raum, die Intensivierung und Festigung der Jugendarbeit, die weitere Professionalisierung bei der Planung und Realisierung unserer Vorhaben unter Einsatz der modernen Kommunikationssysteme u.a. Zurzeit belegen etwa 350 Mitglieder und ein großer Freundeskreis die Bedeutung unserer Gesellschaft als bilaterale Begegnungsstätte. 

Wenn man auf die Aktivitäten der Gesellschaft in der Vergangenheit eingeht, ist zunächst ein umfangreiches kulturelles Programmangebot herauszustellen. Neben indischem Tanz und indischer Musik - ob in öffentlichen oder in kleineren Haus-Konzerten - standen Dia-Abende und Multivision-Shows, Vorträge und ganze Vortragsreihen, Ayurveda-Abende, Filme – ob klassisch oder aus Bollywood -, Ausstellungseröffnungen, Kunstexkursionen und sogar Karnevalsveranstaltungen im Vordergrund des Interesses. Unvergessen aus den ersten Jahren sind beispielhaft die Auftritte des Tanzpaares Raja und Radha Reddy, der Margi-Kathakali-Tanzgruppe, der Kuchipudi-Tänzer mit Vembhati Chinna Satyam, der Mayadhar Raut Gruppe mit Odissi-Tanz, des südindischen Tanztheaters mit Bharti Shivaji und des Tibetischen Tanz- und Musiktheaters aus Dharamsala sowie die Musik-Performance ME-DI-TA und die Konzerte mit der Flöten-Gruppe Kulkarni, mit Anant Lal, Shanai, mit Partha Chatterjee, Sitar, oder etwa mit John Handy, dem großen Jazz-Saxophonisten. In bleibender Erinnerung aus den ersten Jahren sind auch die Vortragsreihen über das heutige Indien, über dortige Stadtarchitekturen, über die Weltreligionen und insbesondere über deren Pilgerwege anlässlich der Heiligtumsfahrt 1993 in Aachen.

Aus den Tanzangeboten der letzten drei Jahrzehnte ragen heraus das Morungen-Projekt und das Masken-Tanz-Theater Yakshagana, die Bharatanatyam-Tänzer/innen Liza Purkait, Malavika Sarukkai, Sulakshana Jayaram und Meera Varghese sowie die großartigen Souraja Tagore, Milan Adhikari und Priya Venkataraman, die Kathak-Tänzerinnen Shila Mehta, Nandita Puri und die wunderbaren Pragati Sood Anand und Gauri Diwaka, die Odissi-Tänzerin Sangeeta Dash, das Kuchipudi-Tanzpaar Rao, die phantastische Uma Muralikrischna mit Kuchipudi-Tanz, nicht zu vergessen das Music Ensemble of Benares mit dem sehr erfolgreichen Kathak-Flamenco-Projekt, das anspruchsvolle Tanzdrama Chitrangada mit der Aachener Gruppe Nataradsch Natya Sangh,  die schwungvolle Thar Rhythms-Gruppe aus dem Köln/Aachener Raum und die Punjab Cultural Society.
Überhaupt haben seit einigen Jahren alle unsere Tanz-Veranstaltungen im Theater Aachen ihren ganz besonderen Stellenwert!

Das Musikprogramm war sehr breit gefächert: Es reichte von der klassischen indischen Musik mit etwa Aasmaan The Endless und den Gesangskünstlern Ustad Mohamed Sayeed Khan, Sugat Marjit, Mouli Chakrabarti und den Gundecha Brothers, den Sitaristen Gaurav Mazumdar, Preetam Banerjee, Kushal Das, Purbayan Chatterjee, Biswabrata Chakrabarti, Debasish Ganguly, Indrajit Roy-Choudhury und Mita Nag, den Flötisten Ronu Majumdar, Stefanie Bosch und Dipak Sarma, den Violinisten Sukhdev Prasad Mishra, Indradeep Ghosh und Mysore Manjunath, den Sarod-Spielern Rajeeb Chakraborty, Ken Zuckerman, Tejendra Narayan Majumdar, Partho Sarathy und Ranajit Sengupta, der Gruppe ANUBHAB um den Tabla-Spieler Debasish Bhattacharjee, dem Tabla-Begleiter Arup Sen Gupta aus Aachen, über den chinesischen Erhu-Künstler Jinming Dong, über die Klavierkonzerte mit dem Südafrikaner Surendra Reddy mit Romantik-Jazz, dem weltbekannten Sotirios Dimitriadis mit „Healing Music“, dem deutschen Pianisten Lutz Gerlach mit New World Music und der weltbekannten indisch-stämmigen Pianistin Sheila Arnold bis hin zu den sagenhaften Jazzkonzerten mit dem einzigartigen Percussionisten Trilok Gurtu und der Weltmusik mit der Band Indigo Masala-Acoustic Asian World Fusion. Dem Zeitgeist entsprechend gab es in den letzten Jahren auch einige sog. Indian Nights mit indischem Buffet, einem Konzert mit klassischer indischer Musik und einer anschließenden After Concert Party, bei der internationale DJ´s mit Bollywood, Desi-Remixes, Bhangra, Punjabi, Asian Dance und Goa Trance das Publikum einheizten.

Eine regelrechte Fan-Gemeinde in den 90-er Jahren und auch noch später hatte der Musiker, Schauspieler und Sprechkünstler Dieter Grell, der unter dem Leitthema „Literatur erleben“ mit den Hesse-Stücken „Siddharta“, „Steppenwolf“ und „Narziß und Goldmund“ und Gibran’s Propheten die Zuhörer beeindruckte und begeisterte.  
Heute sind die Protagonisten der hiesigen Literaturszene vor allem die Schriftsteller Martin Kämpchen, der seit mehr als 30 Jahren in Santiniketan bei einem Stamm der Santals lebt und sich in vielfältiger Weise um einen interkulturellen und interreligiösen Austausch sowie um alternative Entwicklungshilfe bemüht, der junge Anant Kumar, der „Indien I: Süß“ und „Indien II: Sauer“ vorstellte, und vor allem Ilija Trojanow, der noch in Mumbai lebend über seine Lesungen aus seinen Büchern „An den inneren Ufern Indiens. Eine Reise entlang des Ganges“ und „Zu den heiligen Quellen des Islam“ tiefe Einblicke in die religiöse und politische Identität Indiens gab. Zuletzt stellte er seinen hochdekorierten Roman und Bestseller „Der Weltensammler“ und dann auch noch seinen neuen Roman "Eistau" bei uns in Aachen vor. Klaus Stadtmüller rezitierte in Reimform "Rama und Sita in Nöten".        

Das Vortragswesen war vielfältig und umfangreich. Im Vordergrund standen Themen aus den Bereichen der indischen Religionen, der Pilgerwege, der Kunst und Architektur sowie landeskundliche und Reiseberichte. Ronald A. Sequeira, der viel zu früh im Jahre 2016 verstarb, führte nicht nur in Aachen seit vielen Jahren einen monatlichen Philosophischen Gesprächskreis, er hielt auch immer wieder auf hohem Niveau sehr erfolgreiche Vorträge aus dem philosophischen und religionswissenschaftlichen Bereich. Aber auch Vorträge aus dem wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und technischen Bereich haben in Aachen ihren festen Platz, kein Wunder angesichts der guten Zusammenarbeit mit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. Die Feiern und Festvorträge anlässlich des jährlichen Republic Day of India hatten immer ein großes Publikum. In diesem Rahmen hielten beachtenswerte Vorträge u.a.:

Annemarie Schimmel (Islamische Literatur u.a.), Gisela Bonn (Indien heute), Herbert Fischer (Mahatma Gandhi), Helmut Uhlig (Seidenstraße), Michael Jansen (Frühe Stadtkulturen), Toni Hagen (Erlebtes Nepal), Susanne von der Heide (Königreich Mustang), Jana Dreikhausen (Auroville), Clemens Schwarzer (Sonnenenergie), Ronald A. Sequeira (Indische Philosophie, Indische Götter und Epen u.a.), Wolfgang Siepen (Buddhismus u.a.), Hans-Jürgen Findeis (Indische Religionen), Jürgen Jansen (Indien heute), Jan Pieper (Klosterarchitektur), Kurt Schetelig (Wissenschaftsaustausch), Helmut Breuer (EXPO 2000 u.a.), Heinrich-Dietrich Dieckmann (Indien heute u.a.), Dietrich Kebschull (Deutsch-Indische Zusammenarbeit), Heimo Richter (Weltmacht Indien), Hans-Joachim Kiderlen (Religionen in Indien), Martina Fromhold-Eisebith (Technologieregionen in Indien), Bernd Mützelburg (Indien als Partner), Jürgen Linden (Aachen in der globalisierten Welt), Kirstin Pukall (Indiens Reformen), Gaurav Mehta („Modi-Effekt“), Johannes Wamser (Investitionen in Indien), Dirk Grabowski (Deutsch-Indische Zusammenarbeit) und Werner Heesen (Religion und Marketing in Indien).

Einen besonderen Stellenwert hatten die gut besuchten Deutsch-Indischen Studenten-Symposien in englischer Sprache, die in Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen und AISA (Association of Indian Students in Aachen) durchgeführt wurden.
Dabei ging es in Workshops um ganz praktische Fragen und Zukunftsperspektiven, die die hier lebenden indischen Studenten/Doktoranden, aber auch deutsche Studenten betreffen, die sich in Richtung Indien orientieren wollen.
In den sich anschließenden Podiumsdiskussionen mit hochrangigen Gästen wurde jeweils die Entwicklung der deutsch-indischen (Wirtschafts-)Beziehungen in der Praxis behandelt.

Zurzeit sind etwa 850 indische Studenten in Aachen, mit denen wir über AISA wirklich gute und vertrauensvolle Kontakte unterhalten! Da ist es kein Wunder, dass wir uns seit längerem an den sehr großen Diwali-Festen von AISA beteiligen. AISA ihrerseits nimmt aktiv teil an unseren Indientagen, an denen wir bei freiem Eintritt die indische Kultur allen Interessierten näher bringen wollen. "Ein Tag in Indien" mit großem Basar, viel Musik und Tanz, Bollywood, Fotoausstellung, Henna malen, Saris anlegen und Turban binden, Yoga-Demonstration, Carrom spielen und indischer Küche ist immer ein großer Erfolg. 

Erinnert werden soll auch an die großen Multivisionshows und Live-Reportagen von Bruno Baumann (Seidenstraße, Tibet, Buddhismus, Himalaya), Thomas Boenig (Goldenes Dreieck), Thomas Bäumel (Landwege nach und in Indien), Olaf Krüger (Süd- und Nordindien), Hartmut Fiebig (TRANS ARABIA) und Kay Maeritz (Kailash-Colombo, Sri Lanka, Myanmar, Bali, Himalaya), interessante Stammtische, Filmabende, hervorragende Reisefilme von Klaus Löwenstein (Seidenstraße, Südindien), Udo Flink (Rajasthan, Bhutan), Margret Wyndorps (Kumbh Mela, Äthiopien) und Wolfram Hüttemann (Südwestafrika, Südamerika, Myanmar, Seidenstraße, Tansania, Nordindien), die früheren Grillfeste im Sommer, die Feste zu jahreszeitlichen oder religiösen Themen, erfolgreiche Modenschauen und überhaupt die vielen kleineren oder größeren Zusammenkünfte, bei denen über das Programm hinaus das Kennenlernen, der Gedankenaustausch, die Kommunikation über die Grenzen hinweg im Vordergrund standen.

Höhepunkte des gesellschaftlichen Lebens sind seit vielen Jahren die sommerlichen Empfänge anlässlich des Unabhängigkeitstages der Republik Indien im Hause Dr. Batra, bei denen viele Gäste aus der Wirtschaft und Politik auf die zahlreichen Mitglieder und Freunde der Aachener Gesellschaft treffen. Zu diesen Höhepunkten zählen auch die Treffen mit Musik und Tanz im belgischen Schlösschen des international bekannten Malers Antonio Máro.

2.
Neben der Kultur im weiteren Sinne und einem breit gefächerten, umfangreichen Programmangebot spielten die sozialen Aktivitäten immer eine besondere Rolle in der Aachener Gesellschaft. Wir meinen, dass zur Pflege der Beziehungen zwischen Indien und Deutschland, der ureigenen Aufgabe der Deutsch-Indischen Gesellschaft, auch die vorurteilsfreie Sicht aus einem Überfluss-Land wie Deutschland auf Indien gehört, das trotz aller riesigen Fortschritte auf dem Weg zur großen Industrienation in mancher Hinsicht immer noch Hilfe braucht. Auf der einen Seite Indien als großer Produzent und Exporteur für die Weltmärkte, riesiges Konsumland, aufstrebende Weltmacht - auf der anderen Seite der krasse Gegensatz dazu in der Realität: Viele Inder leben immer noch ohne ausreichende Zukunftsperspektiven, oder sind immer noch Analphabeten und haben kaum Bildungschancen, oder werden immer noch nicht oder nur unzureichend ärztlich versorgt. Viele Millionen Menschen auf dem Subkontinent brauchen deshalb nach wie vor Hilfe, insbesondere Hilfe zur Selbsthilfe, auch aus dem Ausland, auch von uns.

Sicherlich sollte bei jeder Hilfestellung der Maßstab der Verhältnisse vor Ort angelegt und insbesondere auch respektiert werden, dass das Leben dort in Südasien nach anderen Regeln als in Europa abläuft. Gerade deshalb sehen wir es als unsere Pflicht an, auch als bilaterale Gesellschaft unseren Beitrag zur Verbesserung der dortigen Lebensverhältnisse zu leisten. Diese Aufgabe haben wir sehr ernst genommen und geholfen, wo und wann immer wir dazu in der Lage waren.

Was haben wir im Einzelnen getan? Hunderttausende von DM bzw. Euro haben wir aus den Einnahmen der Mitgliedsbeiträge, zusätzlichen Geldspenden und Zuweisungen von Geldbußen von Aachen aus für soziale Hilfsprojekte in Indien, aber auch in Nepal und Sri Lanka aufgebracht. Des Weiteren wurden hier im Aachener Raum etliche tausend, besser zehntausende Brillen, Medikamente, medizinisches Hilfsgerät, Operationsmaterial u.a. in Kliniken, bei Ärzten, Apothekern und Optikern, bei vielen Menschen, die um unser Anliegen wissen und uns unterstützen, gesammelt. Alle diese Hilfsgüter sind durch Mitglieder unserer Gesellschaft persönlich oder mit Hilfe befreundeter Hilfsorganisationen nach Indien zu ausgewählten Adressaten verbracht worden. Einige Mitglieder unserer Gesellschaft haben sich auf eigene Kosten nach Indien in Krankenstationen und andere soziale Einrichtungen oder auch in Slums begeben, um dort - natürlich kostenlos - mitzuhelfen oder als Arzt Kranke zu versorgen und zu operieren. Eine ganze Reihe von Aachener Studenten und Studentinnen und junge Leute nach dem Abitur vermittelten wir in Einrichtungen etwa in Indore und Kodaikanal sowie ins Projekt Asha Vihar nahe bei Bokaro Steel City, wo sie famulieren oder einfach nur helfen konnten.

Nicht unerwähnt bleiben soll unser beachtlicher Beitrag zur Linderung der gröbsten Not nach der schweren Erdbebenkatastrophe in Gujarat im Herbst 1993. Aber auch die Überlebenden des schweren Erdbebens im pakistanischen Kaschmir haben wir über das SOS-Kinderdorf in Muzzafarabad unterstützt. Tief betroffen von den Nachrichten und Bildern der furchtbaren Tsunami-Katastrophe Ende 2004 haben wir eine große Hilfsaktion für Südindien durchgeführt. Über Spendenaktionen in unserer Gesellschaft, in der Presse und im Zusammenhang mit mehreren Benefiz-Konzerten konnten wir die Hilfsmaßnahmen vor Ort nachhaltig, zeitnah und unbürokratisch unterstützen. Insgesamt gingen bei uns 42.549,30 € Spendengelder ein, die mit Hilfe der Daughters of Mary Immaculate (DMI) und der Missionaries of Mary Immaculate (MMI) in Chennai ohne jeden Abzug für die Tsunami-Opfer bei ersten Hilfsmaßnahmen und den sich anschließenden Hilfsmaßnahmen wie etwa Trauma-Bewältigung, Verbesserung der medizinischen Versorgung und Kinderbetreuung eingesetzt wurden.

Hier eine Auflistung einiger unserer derzeit wichtigen Hilfsprojekte:

Asha Vihar – u.a. Multipathie-Zentrum für Gesundheit, Fürsorge und Rehabilitation in Dörfern nahe bei Bokaro Steel City/Jharkhand

Medizinische Hilfe für Palani Hills/Südindien - Medizinische Betreuung der armen Landbevölkerung in der Nähe von Kodaikanal/Tamil Nadu

Society of Daughters of Mary Immaculate (DMI) - Berufsausbildungszentrum Chembarambakkam und Krankenstation in den Slums in Chennai

Sani Zanskar – Schul- und Medizinisches Projekt im Zanskartal

3.
Von Anfang an hat die Deutsch-Indische Gesellschaft Aachen enge Beziehungen zu der hiesigen Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule und zur Fachhochschule Aachen, aber auch zur Industrie- und Handelskammer sowie zur Handwerkskammer unterhalten, um die Wirtschaftskontakte sowie die wissenschaftlichen und technologischen Aktivitäten zwischen der Region Aachen und Indien zu fördern. Erleichtert wird diese Aufgabe dadurch, dass eine ganze Reihe von Mitgliedern der Gesellschaft aus dem Hochschulbereich kommt oder selbst  unternehmerische Kontakte nach Indien unterhält. Regelmäßig macht auch der überörtliche Deutsch-Indische Unternehmer-Stammtisch Station in Aachen. Die Deutsch-Indische Handelskammer in Düsseldorf und die Indische Botschaft in Berlin sowie das Indische Generalkonsulat in Frankfurt helfen in allen Bereichen, in denen es um eine aktuelle Darstellung der guten deutsch-indischen Wirtschaftsbeziehungen geht; die Repräsentanten dieser  Institutionen sind regelmäßig Gast bei unseren Veranstaltungen, wenn diese sich mit dem modernen Indien in einer globalisierten Welt und deren Verflechtungen mit Deutschland und unserer Region beschäftigen.

4.
Die erfolgreiche Arbeit der Deutsch-Indischen Gesellschaft Aachen als Mittlerin zwischen den Kulturen im hiesigen Raum und in Indien oder besser in ganz Asien wird ganz besonders belegt durch ein reges und regelmäßiges Reiseprogramm. Seit 1992 geht es immer wieder mit Gruppen hinaus nach Südasien oder in asiatische Gefilde, die über die Religionen oder über die alten Handelswege mit dem indischen Kulturkreis eng verbunden sind. Inzwischen werden aber auch wegen des großen Interesses Ziele außerhalb Asiens angesteuert. Eine Auflistung aller bisherigen Mitgliederreisen sowie die Reisepläne für die nächste Zeit finden sich unter der Rubrik "Reisen".

Fazit:

Indien und die guten deutsch-indischen Beziehungen sind ein ständiges Thema in der hiesigen Aachener Region.

Dazu trägt bei die unermüdliche und aktive Arbeit der Deutsch-Indischen Gesellschaft e.V. Aachen.

Möge diese bilaterale Gesellschaft auch in der Zukunft weiterhin so vital und erfolgreich sein wie bisher!

Jürgen Franz